Kategorie: Essays

Zum ersten Mal gesehen habe ich Star Wars – Eine neue Hoffnung vor vielen Jahren in meiner Kindheit. Mein Papa war ein großer Fan und es daher eigentlich unumgänglich, dass mein kleiner Bruder und ich uns auch irgendwann vor dem Fernseher wiederfanden und der berühmte Vorspann über den Bildschirm flackerte. Zwei Stunden später war es dann um mich geschehen, Star Wars auf immer mein liebstes Franchise und Prinzessin Leia für viele Jahre meine größte Heldin.

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Frauen gab es im Universum von Star Wars schon immer. Sie waren Prinzessinnen, Senatorinnen, Kämpferinnen. Alle mit eigenen Persönlichkeiten; mal stur, mal idealistisch, mal arrogant. Und trotzdem hat es auch Star Wars bisher nie so ganz geschafft, Frauen auf allen Ebenen mit den männlichen Charakteren gleichzusetzen und ihnen eigene, völlig unabhängige Handlungsstränge zuzugestehen. Frauen als Plot Devices, die somit größtenteils der Charakterentwicklung ihrer männlichen Gegenstücke dienen, finden sich leider in nahezu allen großen Franchises.

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Kaz Brekker - Es wird besser, immer

Ich mag Buchfiguren, die irgendwie schwierig sind. Die nicht dem klassischen Heldentyp entsprechen, nicht herzensgut sind und auch nicht durchgehend moralisch einwandfreie Entscheidungen treffen. Stattdessen will ich Charaktere, die eher in verschiedene Graustufen einzuordnen sind, die leicht antagonistische Züge haben, die Fehler machen. Und mit denen ich mich aber trotzdem identifizieren kann, die mich mitfühlen lassen und mir das Gefühl geben, ihre Geschichte ist das, was im Moment wirklich zählt.

Leigh Bardugos Grischa-Trilogie habe ich geliebt und mich daher unglaublich gefreut,

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Alpha 2 - Irrfahrt im All

Mein kleines elfjähriges Ich liebte Bücher über alles und sammelte sie damals schon wie Postkarten. Außerdem standen auch Videospiele hoch im Kurs – Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Die Sims, Star Wars: Battlefront. Bis dahin hatte ich diese beiden Dinge allerdings immer als getrennt betrachtet: Bücher boten mir fremde Welten und fantastisch formulierte Geschichten aus der Betrachterperspektive; Videospiele machten mich zu einem Teil ebendieser Geschichten,

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Als 1977 Episode IV – Eine neue Hoffnung in die amerikanischen Kinos kam und der inzwischen weltweit bekannte Vorspann zum ersten Mal über die Leinwand flackerte, markierte das den Beginn einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten. Die Saga handelt vom Kampf der Hellen gegen die Dunkle Seite der Macht, von den Jedi-Rittern und den Sith-Lords, von Helden und Schurken, von Raumschlachten und fremden Planeten. Darth Vaders Enthüllung „Luke, ich bin dein Vater“ aus Episode V – Das Imperium schlägt zurück ist eines der bekanntesten Zitate der Filmgeschichte,

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Redebedarf #1: Warum es mich aufregt, in Schubladen gesteckt zu werden

Heute mal ein etwas anderer Beitrag, der mir schon seit Langem am Herzen liegt und den ich schon gefühlte dreitausendmal neu geschrieben habe, weil ich mit dem Ergebnis nie so ganz zufrieden war. Verzeiht also, wenn auch diese Endfassung hier teilweise etwas arg durcheinander und emotional ist, aber das Thema regt mich einfach unglaublich auf. Worum es gehen soll? Schubladendenken. Immer wieder lese ich auf Blogs oder Instagram Kommentare, in denen eine Person nur über einen Aspekt ihrer Persönlichkeit definiert wird;

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