ie Sache mit der toxischen Nostalgie
Star Wars: The Last Jedi.. Photo: Lucasfilm Ltd. ..© 2017 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Zum ersten Mal gesehen habe ich Star Wars – Eine neue Hoffnung vor vielen Jahren in meiner Kindheit. Mein Papa war ein großer Fan und es daher eigentlich unumgänglich, dass mein kleiner Bruder und ich uns auch irgendwann vor dem Fernseher wiederfanden und der berühmte Vorspann über den Bildschirm flackerte. Zwei Stunden später war es dann um mich geschehen, Star Wars auf immer mein liebstes Franchise und Prinzessin Leia für viele Jahre meine größte Heldin. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie alt genau ich zu diesem Zeitpunkt war, aber relativ bald darauf habe ich dann Eine dunkle Bedrohung und Angriff der Klonkrieger gesehen; ein paar Jahre später folgte Die Rache der Sith. Sie waren nicht die originale Trilogie und hatten so ihre Probleme, aber liebe ich sie heute deswegen weniger? Natürlich nicht, denn hey, es ist doch immer noch Star Wars! Und ja, Episode I – VI sind heute immer mit einem gewissen Gefühl der Nostalgie verknüpft und ich kann gar nicht anders, als beim Schauen an meine Kindheit zu denken – aber Episode VII, VIII und die zwei Spin-Offs finde ich mindestens genauso fantastisch.

Denn Nostalgie ist eigentlich eine sehr gute Sache. Man denkt mit einem warmen Gefühl im Bauch an bereits Gewesenes zurück, schwelgt in schönen Erinnerungen und bewahrt sich so ein kleines Stück einer Vergangenheit, die man einfach noch nicht loslassen möchte. Problematisch wird es aber, sobald diese Nostalgie eine toxische Komponente bekommt und gewisse Menschen sich zudem offensichtlich unfähig sehen, die damit einhergehenden negativen Gedanken für sich zu behalten.

Am besten aufzeigen lässt sich das unter anderem am Beispiel der Star Wars-Filme. Um „echte Fans“ zu finden, die mit der Entwicklung des Franchises nicht so recht einverstanden sind, muss man nicht lange suchen. Es reicht, sich ein wenig in den endlosen Kommentarspalten YouTubes unter einschlägigen Videos oder in den diversen Subreddits zum Thema umzuschauen. Dass die Prequels nicht zum Star Wars-Universum gehören würden, ist zwar noch eine der harmloseren Aussagen, die man dort findet, deutet aber schon an, in welche Richtung das Meinungsbild dieser „Fans“ sich bewegt. Da ist es traurigerweise nicht überraschend, dass sich diese Unzufriedenheit nicht nur auf die Filme beschränkt, sondern auch auf die Schauspieler der Figuren ausgeweitet wird. Nicht glücklich mit der Darstellung Anakin Sykwalkers in Eine dunkle Bedrohung zu sein, ist zwar diskutabel, aber trotzdem vollkommen legitim. Absolut widerlich ist es jedoch, diese Enttäuschung am Darsteller Jake Lloyd auszulassen, der seine Schauspielkarriere dank jahrelangen Mobbings schließlich beenden musste. Ebenso erging es Hayden Christensen als älterem Anakin Skywalker und Ahmed Best als Jar Jar Binks – sobald „Fans“ ihr eigenes Idealbild eines Franchises bedroht sehen, wird es kritisch. Hier wurden die Prequels nicht als würdige Nachfolger der Originaltrilogie gesehen; dass auch diese objektiv betrachtet ihre Probleme hat und längst nicht so perfekt ist, wie gerne behauptet wird, spielt dabei keine Rolle.

Toxische Nostalgie beschränkt sich aber nicht nur auf die Fangemeinden großer Film-Franchises, sondern ist mittlerweile zu einem Massenphänomen geworden und findet sich nahezu überall. Dabei ist es egal, ob es sich um Videospiele, Musik, Filme oder auch die Politik handelt – solange es ein abgrenzbares „davor“ gibt, und „besorgte Fans“ oder Bürger mit allem, was darauf folgt, nicht zufrieden sind, wird es toxisch. Herunterbrechen lässt sich diese Denkweise auf einen Satz: „Früher war alles besser“. Und dass aus dieser Maxime nur Schlechtes und Schädliches folgen kann, muss man denke ich niemanden mehr erklären.

ie Sache mit der toxischen Nostalgie
 SOLO: A STAR WARS STORY. © 2017 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

Als ich angefangen habe, diesen Artikel zu schreiben, kam mir wieder eine Hausarbeit über den Einsatz von Propaganda in sozialen Netzwerken in den Sinn, die ich vor ein paar Semestern mal geschrieben hatte. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto erschreckender ist es eigentlich, wie sehr sich diese beiden Dinge in ihren Zielen, Motivationen und zugrundeliegenden Strategien ähneln. Eines der größten Probleme toxischer Nostalgie besteht darin, dass sich offenbar jeder „besorgte Fan“ dazu berufen fühlt, seinen Unmut laut und deutlich in die sozialen Netzwerke hinaus zu brüllen. Geschieht dies offen und in bester Troll-Manier, kann man immerhin auf einen Blick erkennen, was Sache ist und den jeweiligen Nutzer gleich auf die Blockliste packen. Das dessen Verhalten trotzdem immer noch unentschuldbar ist, steht natürlich trotzdem außer Frage. Perfider wird es jedoch, wenn mit mehr Subtilität gearbeitet wird. In der Propagandaforschung unterscheidet man hier zwischen weißer, schwarzer und grauer Propaganda. Weiße Propaganda bedient sich nachvollziehbaren und vertrauenswürdigen Quellen, deren Informationen der Wahrheit entsprechen; schwarze Propaganda verwendet vor allem unbekannte oder frei erfundene Quellen. Die Berichterstattung besteht aus Lügen, falschen Informationen und Täuschungen, die so in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild eines Sachverhalts oder Ereignisses entstehen lassen. Die gefährlichste Form ist jedoch die graue Propaganda, da diese Elemente der beiden zuvor genannten Varianten nutzt. So ist es oft schwierig, Wahres von Falschem zu unterscheiden und sofort zu erkennen, dass es sich um Propaganda handelt.

Und so traurig es auch ist, aber toxische Nostalgie hat oft genau das zur Folge: den Versuch, die eigene Meinung unter allen Umständen anderen Menschen aufzuzwingen. Denn schließlich muss doch endlich jeder erkennen, dass früher alles besser war und heute so gar nichts mehr richtig läuft, oder? Das Vorgehen dabei ist oft systematisch und wohlüberlegt und es ist ebenso lachhaft wie traurig, wie einfach man bei jedem toxischen Teil eines Fandoms oder einer Gesellschaft sämtliche kommunikationswissenschaftlichen Theorien zu diesem Thema auf einer Checkliste abhaken kann.

Eine davon wäre das Gatekeeping, das ursprünglich aus der Nachrichtenforschung stammt und eigentlich in eine etwas andere Richtung ging, jetzt aber auch wunderbar zum Internet im Allgemeinen und toxischer Nostalgie im Besonderen passt. Es geht darum, als Einzelperson oder Gruppe ohne jegliche Legitimation auf einmal selbst zu entscheiden, wer sich zu einem bestimmten Fandom zählen darf oder nicht. Sehr gut zeigen lässt sich das an Bands und Musikern. Wie oft lesen wir auf Twitter, Instagram und ähnlichen Netzwerken, dass man keine Shirts von Bands wie Guns ‘n Roses, Metallica oder Led Zeppelin tragen dürfe, ohne in deren Zeit jung gewesen zu sein, alle Lieder auswendig zu können und bestenfalls auch jedes einzelne Konzert besucht zu haben? Wie oft wird uns das Recht abgesprochen, ein Videospiel zu mögen, ohne die uralten, viel, viel besseren Vorgänger gespielt zu haben, du Idiot. Und wie oft müssen wir uns anhören, dass wir, ohne Eine neue Hoffnung damals im Kino gesehen zu haben, keine echten Star Wars-Fans wären?

Selbstverständlich alles vor dem Hintergrund, nur besorgt um den Zustand und die Zukunft eines Fandoms zu sein. Twitter-Accounts wie Remake The Last Jedi oder Überschriften von YouTube-Videos wie Witcher Netflix Series Rewrites Polish Mythology zeigen deutlich, wie sehr sich um eine scheinbare Legitimation der natürlich absolut haltlosen und meist vollkommen lächerlichen „Tatsachen“ bemüht wird. Dass dieses Framing aber leider Erfolg hat, zeigt sich mit einem Blick in die Kommentarspalten der Videos. Dort wird fleißig Beifall geklatscht für Aussagen, die vor Misogynie, Rassismus, Transfeindlichkeit Sexismus und Homophobie nur so triefen. Alles schön verpackt als nüchterne Darlegung von Fakten, die als einziges Ziel haben, Aufmerksamkeit auf die Missstände in einem Franchise oder Fandom zu lenken. Oft genug wird sich dabei noch selbst als Opfer inszeniert – denn wie gemein ist es denn bitte, jetzt plötzlich eine Frau als Protagonistin in den Star Wars-Sequels zu bekommen und anders als bei Luke nun keine Identifikationsfigur mehr in der Heldenrolle zu haben?

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Mass Effect: Andromeda

Verfechter dieser toxischen Nostalgie sind auch oft diejenigen, die jegliche Kritik an ihren Filmen, Videospielen und Serien sofort auf die bösen „Social Justice Warrior“ zurückführen oder umgekehrt den scheinbaren Verfall eines Franchises auf ebenjene SJW schieben. Ein schönes Beispiel für Letzteres ist Mass Effect: Andromeda, das aufgrund seines Erbes als Nachfolger der ursprünglichen Mass Effect-Trilogie ohnehin von Anfang an einen schweren Stand hatte. Neben teils berechtigter Kritik an der Story und den Animationen finden sich auf YouTube erschreckend viele Videos darüber, wie sehr das Spiel unter einem „SJW-Problem“ leidet. So etwas über ein Bioware-Spiel zu sagen, ist schon eine Leistung an sich und man stellt sich unweigerlich die Frage, ob sie die originale Trilogie denn wirklich noch so genau im Kopf haben oder die Erinnerungen daran mal wieder, man ahnt es, vor Nostalgie etwas überschattet sind. So lächerlich diese Videos in ihren Argumenten auch sein mögen – was hier betrieben wird, ist Agenda Setting in seiner feinsten Form.

Die Berichterstattung und der Diskurs über ein Thema werden gezielt in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt, um so andere, meist wichtigere Themen, komplett zu vernachlässigen und die eigene Meinung als die Meinung der Mehrheit darzustellen. Auch hierfür gibt es wieder zahlreiche Beispiele; man muss sich nur einmal, wie so oft, die Diskussionen über Star Wars – Die letzten Jedi ansehen. Der Film ist doof, macht unser Star Wars kaputt und ist eigentlich generell auf allen Ebenen ein Reinfall. Und weil wir mit dieser Meinung natürlich nicht alleine sind und ALLE so denken, könnt ihr den Film doch bitte einfach komplett neu drehen, oder? Das Framing lässt hier übrigens grüßen. Ebenso erging es dem Ghostbusters-Reboot, das hauptsächlich wegen seiner fast rein weiblichen Besetzung in der Kritik stand und dadurch einen wahren Shitstorm auslöste. Ob der Film nun tatsächlich gut oder schlecht war, spielte in vielen Videos keine Rolle – zentrales Diskussionsthema war, ob man denn nun wirklich so viele Frauen hätte casten müssen. Und auch im Bereich der Videospiele geben sich Framing, Agenda-Setting, Gatekeeping und die toxische Nostalgie die Hand, was man unter anderem am Beispiel von Battlefield V sehen kann. Der ganze Unsinn mit „historischer Korrektheit“ ist noch einmal ein viel größeres Thema, für das ich euch jetzt einfach mal an Aurelia verweise, die sich auf ihrem Blog zur Genüge damit beschäftigt.

Lange Rede, kurzer Sinn: toxische Nostalgie ist gefährlich. Die „Früher war alles besser“-Mentalität, die in so vielen Fandoms verankert ist und mal mit einem Mikrofon, mal ganz leise und subtil verbreitet wird, schadet allen. Sie verletzt Menschen, sorgt dafür, dass sich Darsteller wie Kelly Marie Tran und Daisy Ridley komplett von Social Media zurückziehen, überschüttet Schauspieler wie Hayden Christensen jahrelang mit Hass und ist der Grund dafür, dass Fan-Sein im Internet manchmal gar nicht mehr so toll ist. Nostalgie ist etwas Schönes, ja. Aber nur, wenn sie nicht toxisch wird und anderen Menschen schadet.

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The Millenium Falcon in SOLO: A STAR WARS STORY. © 2017 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

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5 thoughts on “Die Sache mit der toxischen Nostalgie

  1. Hey, das ist ja sehr tiefgründig.
    Wobei ich jetzt kein Fan von Star Wars bin, lässt es sich ja auch auf andere Dinge beziehen.
    Liebe Grüße zum Wochenende!

    Posted on 15/09/2018 at 19:45
  2. Danke für diesen tollen Beitrag <3
    Ich muss sagen, dass ich bisher scheinbar Glück hatte, mit meinem Star Wars Fandasein – ich kenne die Filme erst seit ca. 2-3 Jahren, als Episode VII in die Kinos kam und mein bester Freund mich rein geschleppt hat. Und seit dem ist es um mich geschehen. Natürlich erlebt man das alles anders, wenn man die Sachen von klein auf kennt. Es ist ein anderes Gefühl, vermutlich wie bei mir mit Harry Potter. Aber dennoch sehe ich mich als Fan. Diese toxische Nostalgie ist gefährlich und kann einem das echt ein wenig vermiesen.
    Aber umso schöner, dass nicht jeder eingeschworene Fan so ist :)

    Liebe Grüße,
    Nicci

    Posted on 16/09/2018 at 18:45
  3. danke für diesen tollen Beitrag. Ich hatte das letztes in meiner Kolumne ja auch angesprochen ,denn es gibt ja aktuell so viele Beispiele wo sich Schauspieler/innen, Sänger/ innen oder Künstler/innen jeglicher Art aus den Sozialen Netzwerken zurückziehen, weil sie von Fans angegriffen werden. Millie Bobbie Brown ist da ja leider auch ein Beispiel und hier reden wir über einen Teenager, der gerade mal 14 oder 15 ist (?) (weiß es gerade nicht mehr genau). Aber ehrlich wie tief kann ich sinken als Erwachsener ein Kind anzugreifen, unfassbar.

    Ich bin jetzt zwar kein Star Wars Fan, aber habe das alles durch Twitter etwas mitbekommen. Für mich sind das keine Fans, denn als Fan würde man sich so nicht verhalten. Wie ich schon in meinem Beitrag geschrieben habe geht es in einem Fandom um die Gemeinschaft, den positiven Austausch und nicht darum jemanden fertig zu machen, nur weil er eine andere Ansicht zu einem Film, einer schauspielerischen Leistungen oder einer Serienstaffel bzw. Episode hat.

    Die Kommentare in YouTube lese ich kaum noch, weil die immer schockierend sind. Den Fehler will ich nicht mehr machen. Bei kürzlich erschienen Oceans 8 konnte man ja auch wieder richtig viel Frauenhass in den kommentaren lesen und Männer erleben, die durchgedreht sind, weil da nun Frauen die Hauptrolle spielen. Da fällt mir echt nichts ein. Zum Glück ist der Film an den Kinokassen nicht gefloppt und das ist die beste Message dies es gibt. Die breite Masse hat da nämlich zum Glück anders gedacht und der war es egal ob nun Männern oder Frauen die Hauptrollen inne haben.

    Das mit den Band shirts kenne ich auch, finde ich auch lächerlich. Ich trage die Shirts die ich will, das geht niemanden was an.

    Finde es aber auch gut, dass du auch deutlich machst, dass das auch die Politik betrifft. Die Denkweise findet man dort ja oft und gerade da ist sie noch gefährlicher. Ich habe ja mal gelesen, dass es psychologisch betrachtet ja normal ist, dass man nur noch die Schönen Dinge der Vergangenheit im Kopf hat und die negativen verdrängt. Das ist ja menschlich und auch nachvollziehbar, aber führt halt zu dieser verklärten Sicht. Deshalb ist es wichtig gerade im politischen Bereich, dass wir uns die Vergangenheit immer in Erinnerung rufen und das Schlechte nicht vergessen. Gerade im Moment, wo viele wohl die Gräueltaten der Vergangenheit komplett aus den Augen verloren haben, sicherlich hier auch weil sie sie nie miterlebt haben. Aber diese Verklärung findet man ja auch in Bezug auf die DDR, wo viele scheinbar vergessen haben, wie die Menschen dort gelitten und für ihre Freiheit sogar ihr Leben riskiert haben.

    Mein Kommentar wurde nun doch etwas lange :D.

    Posted on 17/09/2018 at 13:10
  4. Hallo Liebe Mara :)

    Sehr schöner Post! Hab dich bei Aurelia entdeckt. Bist du auch bei trusted blogs ? Hab dich auf Anhieb nicht gefunden :) Würde dich dort gern zu meinem Magazin hinzufügen.

    Laut Huffingtonpost leidet Jake Lloyd an Schizophrenie. Das ist ja eine psychische Krankheit. Und ja, die Schulzeit hat ihn in Mitleidenschaft gezogen – die Mobberei, die vielen Interviews. Das beeinflusst die Krankheit natürlich noch zusätzlich. Ich würde hier aber nicht sagen, dass der Film allein Schuld an seinem Absturz ist.

    Sonst kann ich allgemein zu dem Thema sagen: Ich gebe dir vollkommen recht! Das ganze ist einfach nur „toxisch“ und im Social Media sage ich zu den meckernden Leuten immer: Wartet doch erstmal ab! Seid doch mal offen für Neues und sperrt euch nicht so… wie wollt ihr die nächsten 40 Jahre denn bitte mit so einer Einstellung überleben?

    Ich freue mich immer wenn es neue Produktionen auf dem Markt gibt und bin offen dafür. Dass die Schauspieler aber so dermaßen bekämpft und gemobbt werden, kann ich absolut nicht verstehen.

    Wenn dies so weiter geht, überlegt sich ein guter Schauspieler dreimal ob er die Rolle nimmt oder nicht, egal wieviel ihm da gezahlt wird… So wird es immer schwieriger gute Schauspieler für tolle Rollen zu bekommen.

    Die DC Filme „Batgirl“ und „Nightwing“ sind ja geplant… da haben die ganzen Fans natürlich auch unglaublich klare Vorstellungen und dort wird der Schauspieler sicher auch nicht um einen Shitstorm herum kommen.

    Ruby Rose, die die Batwoman in den aktuellen DC Serien spielt (Crossover) hat sich auch schon vom Social Media zurück gezogen. Hier war sogar der Vorwurf „Sie sei NICHT lesbisch genug.“ … Sie selbst ist lesbisch und ihre fiktive Rolle auch….

    Wie man es macht, man macht es immer falsch im Augen des Mobs! Es geht nur um Aufmerksamkeit, Hetze, Hass und Metzelei.

    Und warum das alles? Weil der Mobber selbst unzufrieden mit sich und seinem Leben ist….

    Wenn alle zufrieden wären, würde, niemand so etwas schreckliches ansatzweise im Social Media schreiben.

    Und alle könnten zufrieden ihren Filmen und ihrem Beruf nachgehen…

    Liebe Grüße
    Pia von irgendwie nerdig

    Posted on 10/10/2018 at 10:42