Gaming-Liebe: Animal Crossing, Fragile Dreams, Risen, Star Wars Battlefront

Und schon sind wir am Ende meiner kleinen Reihe über die Spiele meiner Kindheit angelangt! In Teil 1 und Teil 2 habe ich euch bereits eine ganze Menge davon vorgestellt; heute folgt Teil 3 mit vier weiteren Games, die mich damals auf die eine oder andere Art und Weise begeistert haben. Falls ihr eins davon gespielt habt, erzählt mir gerne, ob ihr es ebenfalls so sehr mochtet oder aber überhaupt nicht leiden konntet – ich bin sehr gespannt drauf!

Risen (PC, 2009):

Risen ist der Grund, warum ich RPGs bis heute über alles liebe, denn kein anderes habe ich so exzessiv und ausgiebig gespielt. Dabei ist die Handlung nicht einmal besonders originell oder ausgefallen; der namenlose Protagonist strandet auf einer Vulkaninsel, muss dort ums Überleben kämpfen und irgendwie verhindern, dass besagte Insel und dazu die gesamte Welt von einem Titanen zerstört wird. Hat man in ähnlicher Form alles schon einmal gehört, ja. Aber trotzdem war Risen einfach grandios – mich haben die zahlreichen Möglichkeiten fasziniert, die vielen verschiedenen Nebencharaktere, die wählbaren Fraktionen, die damals riesige offene Spielwelt. Wenn ich es heute noch einmal spielen würde, wüsste ich die Lösungswege sämtlicher Quests wahrscheinlich immer noch auswendig, könnte immer noch sagen, mit welchen Entscheidungen und Taktiken man das Meiste aus Risen herausholen kann. Den zweiten und dritten Teil fand ich dann schon bedeutend schlechter, aber das Originalspiel wird wohl immer einer meiner Favoriten bleiben.


Animal Crossing – Wild World (NDS, 2006):

Okay, okay, Animal Crossing ist mein geheimes Guilty Pleasure. Aber zu meiner Verteidigung kann ich vorbringen, dass das damals mein kompletter Freundeskreis gespielt hat und ich quasi dazu gezwungen wurde, es mir ebenfalls zuzulegen. Und ganz ehrlich, findet ihr es nicht auch einfach unglaublich süß? Das eigene kleine Städtchen, Fischen im Licht des Sonnenuntergangs, vertraute Gespräche mit den Nachbarn, hin und wieder ein paar Fossilien für das Museum ausgraben. Und, ähm, ja, dieses Gefühl bodenloser Verzweiflung, wenn man mal wieder nicht gespeichert und beim nächsten Besuch Maulwurf Resetti auf einen gewartet hat. Ich verlasse dann mal das Land! Eines der schönsten Dinge in Animal Crossing war allerdings die Möglichkeit, andere Städte zu besuchen – ihr wollt wirklich nicht wissen, wie viele Nachmittage meine Freunde und ich damit verbracht haben, uns Briefe zu schreiben, Obst einzupflanzen und uns gegenseitig die Nachbarn zu stehlen. Das war pure Liebe!


Fragile Dreams – Farewell Ruins of the Moon (Wii, 2010):

Zusammen mit Professor Layton und The Legend of Zelda ist Fragile Dreams wahrscheinlich das optisch ansprechendste Spiel von damals. Die Landschaft ist wunderschön und alle zwei Minuten will man einfach stehenbleiben und diesen Anblick genießen. Die Grafik hat mich vermutlich auch über die sehr verwirrende Story hinweggetröstet – ernsthaft, ich habe bis heute eigentlich keine Ahnung, worum genau es ging und was mir dieses Ende sagen sollte. Aber irgendwie war mir das die meiste Zeit auch völlig egal, denn das Spiel verzaubert vor allem durch seine Atmosphäre. Zusammen mit dem Protagonisten Seto bewegt man sich durch eine melancholische und oft auch sehr düstere Spielwelt, begegnet Geistern und Dämonen, durchstreift verlassene unterirdische Gebäude und trifft rätselhafte andere Figuren. Vor allem diese sehr rar gesäten Nebencharaktere haben mich jedes Mal völlig umgehauen und Fragile Dreams zusammen mit seiner Grafik und dem Setting zu einem der atemberaubendsten Spiele überhaupt gemacht.


Star Wars Battlefront (PS2, 2005):

Eines der auch heute noch weltbesten Spiele habe ich mir bis ganz zum Schluss aufgehoben: Star Wars Battlefront II. Es war DAS Spiel meiner Kindheit und vor allem zusammen mit meinem Bruder habe ich daher unzählige Stunden vor der PlayStation 2 verbracht. Ich meine, kommt schon – es ist Star Wars! Eigentlich sind da keine weiteren Worte nötig, oder? Die alte Trilogie mit Episode IV – VI hat mich beeinflusst wie keine Filmreihe sonst und vor allem Prinzessin Leia war die Heldin meiner Kindheit. Es gab fast nichts Schöneres, als mich nach der Schule und erledigten Hausaufgaben mit meinem Bruder oder Freunden vor die Konsole zu verkrümeln. Selbst als Teil der hellen oder dunklen Seite der Macht, als Rebellen, Imperiale, Separatisten oder Klonkrieger auf bekannten Planeten mit- oder gegeneinander kämpfen? Hey, aber so was von!

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5 thoughts on “Gaming-Liebe: Es war einmal vor langer Zeit… #3

  1. Animal Crossing wollte ich auch immer spielen, aber ich hstte leider keinen NDS. :D

    Posted on 10/03/2018 at 22:15
  2. Ah wie toll, früher habe ich soo gerne Computerspiele gespielt aber heute irgendwie garnicht mehr !
    Dein Blog ist übrigens total toll du schreibst sehr gut und ich wohne garnicht so weit weg, komme aus dem viel schöneren Saarland haha!

    Ganz liebe Grüße – Marlena von http://www.sparklingmind.de

    Posted on 13/03/2018 at 10:05
    1. … also ich bin mir niiiicht ganz sicher, ob ich da zustimmen kann! Gegen unsere Pfalz kommt nichts an! :D
      Und danke für die lieben Worte! :)

      Posted on 18/03/2018 at 11:09
  3. ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass ich animal crossing immer noch hardcore feiere und wenn ich in den urlaub fahre, wird stets der ds mit animal crossing, harvest moon etc. mitgenommen :)

    liebste grüße,
    laura

    Posted on 13/03/2018 at 16:02
  4. Bei „Animal Crossing“ hat mich immer genervt, dass ich da oft große Pausen dazwischen hatte und dann immer alles voller Unkraut war… XD
    Ansonsten war ich was Gameboy und Co anging echt ein großer Fan der Professor Layton Spiele. ;)

    Posted on 19/03/2018 at 12:07